So., 08.11.2015 14:30 Uhr:

FV Hambrücken - VfR Rheinsheim  1:3 (1:2)

Dreifacher Punktgewinn nach langer Durststrecke

Bei frühlingshaften Wetterverhältnissen und holpriger Rasenfläche gelang dem VfR Rheinsheim beim FV Hambrücken der erste Auswärtssieg der laufenden Saison. Nach langer Durststrecke konnte man diesen dreifachen Punktgewinn realisieren (der erste Dreier rührte vom 30. August beim 3:1 Heimsieg über den SV Menzingen).

Nach nervösem Beginn beider Teams, gelangte die VfR-Elf zu immer größer werdenden Spielanteilen und kam bei gefährlichen Angriffsaktionen zu Abschlüssen, die in zwei Abseitstreffern mündeten. In der 19. Min. wurde Ersin Esen im FVH-Strafraum gefoult, was einen Elfmeter nach sich zog, den Fabian Simonis souverän zur 0:1-Führung verwandelte. Die biederen Gastgeber kamen mit ihrer einzig wirklichen Chance der 1. Hälfte zum 1:1-Ausgleich (27. Min.). Die VfR-Formation ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, spielte weiterhin dominant und kam in der 41. Min. zum 1:2-Vorsprung, als ein FVH-Spieler die "Notbremse" zog und dafür mit der Roten Karte bedacht wurde. Den hieraus resultierenden Foulelfmeter schoss erneut Fabian Simonis in sicherer Manier. Die Führung des VfR-Teams zur Pause war absolut verdient.

Nach dem Wechsel konnte das VfR-Team in Überzahl, die sich bietenden Freiräume zunächst oftmals nicht nutzen und ließ die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeit vermissen. Dennoch kam es zu Torchancen. Ein Lattenknaller von Patrick Graf (52. Min.) sowie eine Großchance von Ibrahim Sahiti waren erste Ausrufezeichen. Armin Corovic tauchte alleine vor dem FVH-Gehäuse auf und schoss den Torhüter an. In der 81. Min. gelang Ersin Esen das erlösende 3:1 und krönte damit seine gute Leistung. Ein weiterer Treffer blieb Ersin Esen in der 85. Min. versagt. In der 90. Min. zeigte der Schiedsrichter in dem insgesamt fairen Spiel einem FVH-Spieler noch die gelb-rote Karte.

Das VfR-Team hätte in diesem Spiel für ein besseres Gesamttorverhältnis sorgen können, wenn man bei den sich bietenden Torgelegenheiten konzentrierter und abgeklärter zu Werke gegangen wäre. Dieser Auswärtserfolg war hoch verdient und äußerst wichtig für die Moral der Truppe um Trainer Marc Vonier. Man stärkte damit das Selbstvertrauen für die kommenden aufgaben.

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